das Boot und der Skipper

Mange Tak heißt so aus Dankbarkeit!

Nach dem Kauf 2015 war ich während der Überführung aus der Flensburger Förde so unglaublich glücklich und dankbar, dass ich meinem neuen Boot zuerst den Namen „Vielen Dank“ geben wollte.

Das klang aber blöd und so habe ich mich auf die dänischen Wurzeln des von Peter Bruhn 1975 gebauten Spaekhugger mit der Baunummer 156 besonnen und aus Dankbarkeit wurde das dänische „Mange Tak“.

Mein Speakhugger ist zwar schon in die Jahre gekommen und zuvor von einer Regatta Crew har rangenommen und auch teilweise modifiziert worden, aber die Basis ist super solide und nachdem das Rigg letzte Jahr neue Warten bekommen hat, ist mein Vertrauen in Mange Tak noch gewachsen. Sie ist 7,4 m lang, hat einen Tiefgang von 1,45 m und eine Masthöhe von 11 m.

Ein Spaekhugger, wie Mange Tak ist schnell und wendig, aber wegen des Kielgewichts von 960 kg äußerst stäbig, dabei sollte sollte sie Leer so ca. 2,5 Tonnen wiegen. Dieses Model ist wie die meisten Racing Varianten als Dinette ausgebaut, hat keine Stehhöhe. Trotzdem fühle ich mich unter Deck pudelwohl und könnte auf meinemBoot problemlos dauerhaft wohnen.

Wie Ihr wahrscheinlich schon herausgehört habt, segle ich überwiegend allein und liebe es, trotzdem freue ich mich immer über Mitsegler, in erster Linie natürlich meine Tochter Lilli und mein Sohn Bodhi. Bei Idealbedingungen kommt auch Mal meine Frau Christiane für ein paar Stunden mit an Bord.

 

Ich bin zwar älter als Mange Tak aber fühle mich mindestens ebenso jung.

Neben meiner Familie ist das Segeln meine zweite große Liebe. Meist versuche ich ab April ins Wasser zu kommen und beginne die Saison im Schlickhafen Neuendeich an der Pinnau, so ca. in Höhe von der Insel Pagensand an der Elbe. Dort geht’s häufig Richtung Glückstadt, Cuxhaven und seltener nach Wedel / Hamburg. Gegen Juni überführe ich Mange Tak immer in die Ostsee, um sie während der Sommer Saison nach Barsœ, einer klitzekleinen Insel im kleinen Belt in meinen zweiten Heimathafen zu legen. Von dort erkunde ich im Sommer so ziemlich alles von Anholt bis Fehmarn, in Zukunft gern auch weiter.

Zum Abcampen geht’s durch den NOK zurück nach Neuendeich, oder noch, wie 2017 zu einem Törn auf die Nordsee. Bis November bleibt das Boot im Wasser, dann wird in Wedel gekrant und es geht per Trailer ins Winterlager nach Lutzhorn.

Neben dem Spaekhugger / Schwertwal

gibt es noch das kleinere Marsvin/ Schweinswal

die etwas größere Grinde / Grindwal

und die noch größere Kaskelot / Blauwal

die Besitzer der Spaekhugger haben verschiedenste Farben probiert und da mein Rumpf auch irgendwann dann ist, überlege ich auch schon, ob nicht vielleicht schwarzblau eine gute Idee wäre

   

Foto Yacht 2.11.16 Martin Reinhardy