Spaekhugger Mastring

von Ulf Matzen / am 04.03.2019 / in Blog

In der vorletzen Saison hatte ich vergeblich versucht, einen passenden Mastring für MANGE TAK zu kaufen.

Das Wuling am Mastfuß hat mich immer schon genervt und auf der Suche nach einem aufgeräumten Deckslayout bin ich bei tempobaadutstyr.dk fündig geworden. Leider haben die den Mastring aus dem Programm genommen und so habe ich ihn bei einem ortsansässigen Metallbauer an Hand der Pläne  nachproduzieren lassen.

Zum Montieren musste auch das Mastgummi ausgetauscht werden, der Mast ist ja durchgesteckt. Dabei habe ich dann auch gleich das Zweiädrige Mastkabel gegen ein 3 ädriges getauscht und ein UKW Kabel eingezogen, ein unglaublicher Tripp, doch das ein andermal.

Was habe ich mich gefreut, als alles wie geplant funktionierte. Das Deckslayout wurde aufgeräumter, die neue Dreifarbenlaterne mit zusätzlich weißem Rundumlicht und die UKW Antenne, alles prima.

Tja, irgendwann diesen Sommer knallte es laut und der Block des Baumniederholers flog mitsamt Auge aus dem Mastring. Das war alles nur punktgeschweißt und muss nun irgendwie repariert werden.

Dafür muss der Metallbauer aber zum Boot, den Mast transportiere ich nicht extra durch die Stadt. Ich drücke mal die Daumen …

2 Kommentare

  • Stefan says:

    Moin. Schöne Seite das. Wir fahren auf GER 59 „Helga Marie“ auch so einen Mastring inkl. beidseitig des Schiebeluks nach achtern geführter Fallen, die so mit den Schotwinschen auf Spannung gebracht werden können (Reff und weitere Trimmleinen sowie Spifall liegen in der Mitte auf der Schiebelukgarage). Drei Erfahrungen: 1) Bei nochmaliger Umlenkung nach achtern ist die Achse des Decksblocks möglichst genau 90 Grad zum Fall zu setzen, so wie es aus dem Block am Kragen kommt. Sonst biegt sich der Block gern auf. Das braucht in der Regel einen Keil zwischen liegendem Block und Deck. 2) Bergen und setzen Groß passiert auch einhand bei mir am Mast wg. Kontrolle des Liektaus in der Keep und weils schneller geht. Passt aber, weil ich vom Mast aus die Klemme auf dem Dach erreichen kann. Achtern wird nur an der Fallspannung während der Fahrt gearbeitet. 3) Ich kann beide Fallen mit den bei mir deutlich überdimensionierten Schotwinschen auf dem Kajütdach dichtsetzen. Das will mit Gefühl getan sein. Man erzeugt sonst leicht genug Spannung, um im Top das Liektau aus der Keep zu ziehen… mit entsprechenden Problemen beim Bergen (Um das auszuschließen, sind bei mir mittlerweile im Kopfbrett zwei Rutscher eingearbeitet). Für Genua und Fock funktioniert Setzen und Lösen aus dem Cockpit perfekt.
    Fair Winds
    St.

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