Maststütze

von Ulf Matzen / am 18.02.2018 / in Blog

Als ich vor kurzem den Motor, die Motorhalterung und den Motorschlitten demontierte musste ich dafür den Mast anheben.

Nun steht Mange Tak zusammen mit Wohnmobilen und Wohnwagen in einer Halle in Lutzhorn/ Kreis Steinburg.

Da im letzten Herbst – beim Überführen von Neuendeich nach Wedel zum Kranen unterwegs in einer fiesen Welle – meine alte Maststütze gebrochen war und ich mich spontan beim Mastlegen um etwas neues kümmern musste, hatte ich erst vor dem Kranen und später beim Rangieren in die Halle neue Probleme zu lösen.

Zum Glück stand im Hafen ein herrenloser Bock herum und so konnte ich den Mast- nicht wie sonst – auf dem aus zwei zusammen-geschraubten Brettern bestehenden Mastkreuz in der Plicht lagern, sondern stellte den neuen Bock einfach aufs Heck, den Mast darauf und verzurrte ihn ordentlich für die Fahrt ins Winterlager nach Lutzhorn.

Tja und beim Rückwärts-Einfahren durch das große Tor der Halle passte der gelegte Mast von der Höhe überraschend knapp nicht durch.

Mein Vater und ich halfen uns, indem wir am Ende des Mastes ein Seil befestigten und einer ihn während des Rangierens von Hand am Ende nach unten zog. So kompensierten wir die fehlenden Zentimeter und bekamen Trailer, Boot und Mast sicher in die Halle.

So ein Mastbock, der über der Motorhalterung steht und die Taue, die den Mast auf den Klampen fixierten können bei der Demontage ganz schön nerven, also hatte ich mir überlegt beim Mast genauso zu verfahren wie beim Abseilen des Motors.

Direkt über dem Heck befindet sich ein Dach-Querträger aus Holz, an dem ich für das Abseilen des Motors eine mehrfache Talje befestigt hatte. Für das Anheben des Mastes befestigte ich an eben dem Holzbalken einen Block, über den ich eine Leine zu einer Winsch führte und so bequem den Mast hochwinschen konnte.

Inzwischen ist am Heck alles demoniert und der Mast hängt achtern doppelt gesichert immer noch unter dem Balken, ist aber vorn am Bugkorb verzurrt.

Leider hat sich der Bock ja als zu hoch herausgestellt und eigentlich wollte ich ihn einfach  um 20 cm kürzen, aber offensichtlich stand er nicht umsonst herrenlos in Wedel herum, denn beim Herunternehmen vom Boot fiel er auch promt auseinander.

Auf der Suche nach einem vernünftigen Bock bin ich im Baumarkt über einen billigen Sägebock gestolpert und habe den etwas modifiziert. Die folgenden Fotos werden den original Bock, den Sägebock und meine Verwandlung in meine neue Maststütze zeigen.

Noch steht sie hier im Arbeitskeller, aber hoffentlich bald auf dem Heck von Mange Tak…

Update Mittwoch, 19.02.018 vor Ort:

der Mast liegt wieder, die Stütze steht und alles ist gut …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.